Das Kontrastverhältnis zwischen Text und Hintergrund ist ein zentraler Aspekt der digitalen Barrierefreiheit. Es entscheidet darüber, ob Inhalte für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen – wie einer Farbenfehlsichtigkeit oder einer altersbedingten Sehschwäche – gut lesbar sind. Zu geringe Kontraste zählen zu den häufigsten Barrieren auf Webseiten.
Das Kontrastverhältnis beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen Vordergrund (z. B. Textfarbe) und Hintergrund. Es wird als Verhältnis zwischen 1:1 (kein Kontrast) und 21:1 (maximaler Kontrast) angegeben.
Laut WCAG 2.1 AA gelten folgende Mindestanforderungen:
Diese Anforderungen gelten unabhängig vom eingesetzten Designsystem oder Farbschema.
Nutzen Sie kostenlose Tools wie:
Diese Tools zeigen Ihnen direkt, ob Ihre Farbkombination den Anforderungen der WCAG entspricht – und schlagen ggf. Alternativen vor.
Tipp: Berücksichtigen Sie Kontraste schon bei der Konzeption neuer Inhalte. Im Zweifel: Dunkler Text auf hellem Hintergrund ist oft der sicherste Weg.
Ein Verhältnis von mindestens 4,5:1 für normalen Text und 3:1 für großen Text gilt als barrierefrei im Sinne der WCAG 2.1 AA.
Er verbessert die Lesbarkeit – nicht nur für Menschen mit Sehschwächen, sondern für alle Nutzer, z. B. bei Nutzung im Freien.
Es gibt Online-Tools, mit denen Sie die Kontrastwerte Ihrer Farbpaare direkt berechnen und bewerten können.
Passen Sie die Farbwerte an oder nutzen Sie Tools wie AccessGO, um Alternativen mit ausreichendem Kontrast zu finden.
Ob gesetzliche Anforderungen, technische Details oder allgemeine Orientierung – unsere Expert:innen beraten Sie persönlich, unkompliziert und kostenlos und zeigen Ihnen auch unsere Softwarelösung im Detail.
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